Digitalisierung im Qualitätsmanagement – Das Theorie/Praxis-Dilemma

Digitalisierung im Qualitätsmanagement – ein Muss! Qualitätsmanager:innen sollen die zentralen Treiber bei Prozessverbesserungen sowie bei der Umsetzung von Kundenanforderungen und -erwartungen sein. In der Theorie sind sie also auch vorne dabei, wenn es um Digitalisierung in den Unternehmen geht. In der Praxis ergibt sich dagegen ein differenziertes Bild: Die Rolle der Qualitätsmanager:innen in Bezug auf Digitalisierungsprojekte scheint oft nicht klar definiert. In einigen Unternehmen sind Qualitätsmanager:innen in der Pioniergruppe und gestalten aktiv die Digitalisierung von Prozessen mit, in anderen nehmen sie eher eine reaktive Rolle ein. Im Vortrag möchten wir daher aufzeigen, welche – auch kleinen – Schritte Qualitätsmanager:innen auf dem Weg zur Digitalisierung gehen können und wie sie eine aktivere Rolle in der digitalen Roadmap ihrer Organisation einnehmen.

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DataDrivenProduction@Audi am Beispiel WPS Predictive Quality

DataDrivenProduction beschreibt nicht nur eine Vielzahl von BigData-Methoden, sondern steht als Synonym für einen Strategiebaustein in der Smart Factory. Die Nutzung im Produktionsumfeld ermöglicht Wettbewerbspotentiale sowie die Erschließung von neuen Geschäftsmodellen. Im Vortrag erfahren Sie anhand eines Projekt-Beispiels, wie die Audi AG Methoden der DataDrivenProduction im eigenen Produktionsumfeld einsetzt und so mittels KI seine Produktionsabläufe optimiert.

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Hybride Intelligenz – Wenn Mensch und Maschine gemeinsam Entscheidungen treffen

Entscheidungen wären meistens einfach zu treffen, wenn uns alle benötigten Informationen vorliegen würden. Reale Entscheidungssituationen sind jedoch häufig mit Unsicherheiten, fehlenden Informationen oder auch ethischen Dilemmata verbunden. Menschen kompensieren diesen Informationsmangel über den Einsatz von Heuristiken. Maschinen können hingegen schnell und zuverlässig große Datenmengen analysieren und so möglicherweise zu einer Reduktion von Unsicherheit beitragen. Durch die komplementären Stärken von Mensch und Maschine sollen also im Sinne der »Hybriden Intelligenz« zusammen bessere Leistungen erzielt werden können. Der Vortrag gibt Impulse für mögliche Anwendungsszenarien im Qualitätsmanagement und diskutiert deren praktische Umsetzbarkeit.

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Der Faktor Mensch – Wie sich Nutzerverhalten auf die Produkt-Zuverlässigkeit auswirkt

Bestimmt haben Sie schon eine gute Idee vom Nutzerverhalten Ihrer Kund:innen: Ihr Produkt-design gibt eine relativ klare Richtung für ein typisches Nutzerverhalten vor und Ihre Kund:innen kennen Sie seit vielen Jahren gut. Aber wie wirken sich Unterschiede im Nutzerverhalten auf die Zuverlässigkeit Ihrer Produkte und damit auf die Art und Häufigkeit bestimmter Reklamationsfälle aus? Um hier mehr Licht ins Dunkel zu bringen, zeigt Ihnen Gregor Bartsch verschiedene Möglichkeiten auf, Ihr Wissen zu nutzen und über Zuverlässigkeitsprognosen Reklamationsfälle zu quantifizieren.
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Objektive Entscheidungen in der Sichtprüfung treffen mit Hilfe von KI

Sichtprüfungen sind enorm aufwändig und dennoch anfällig für Fehlentscheidungen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und Smart Devices können Mitarbeitende bei der Entscheidungsfindung in der Sichtprüfung unterstützt werden. Dies betrifft zwei Ebenen: Zum einen lernen Mitarbeitende, bei visuellen Merkmalen immer besser „gut“ von „schlecht“ zu unterscheiden. Zum anderen sammeln sie Erfahrungen im Umgang mit Assistenzsystemen. Welche Vorteile eine solche KI-gestützte Sichtprüfung mit sich bringt und wie die konkrete Anwendung funktioniert zeigen wir Ihnen im Workshop anhand eines Beispiels aus dem Forschungsprojekt KOMBI.

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Augmented Companies – Human & Machine Synthesis

Die Mission? Das Unternehmen der Zukunft, in dem Mensch und Maschine harmonisch zusammenarbeiten und ihre Schwächen gegenseitig ausgleichen. In der „Augmented Company“ ergänzen KI und Menschen sich wechselseitig – statt einander zu ersetzen oder in Konflikt zu stehen. Doch wie gelingt die Transformation zu augmentierten Prozessen?
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Digital Leadership – Neue Anforderungen an die Führung?

In zahlreichen Fachbüchern wird „Digital Leadership“ als „Must have“ zur Unterstützung der digitalen Transformation propagiert. Aber was ist das eigentlich? Ein bahnbrechendes neues Führungskonzept oder doch nur alter Wein in neuen Schläuchen? In diesem Workshop wollen wir die Idee des „Digital Leadership“ entmystifizieren. Nach einem kurzen Impulsvortrag zur Einordnung des Konzepts beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir neue Führungssituationen im Kontext von „Digital Leadership“ erfolgreich bewältigen können. In diesem Zusammenhang erarbeiten wir anhand eines Fallbeispiels Ideen und Lösungen für den Führungsalltag auf Basis der sozialen Identität. Freuen Sie sich auf vier Prinzipien, Prototypen und Fußball!

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